CTRL_HUMAN ist ein offenes Experimentierfeld zwischen Mensch, Maschine und Medium. Ein Ort, an dem Gaming, Performance und digitale Systeme in gemeinsame Praxis übergehen.
In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Brotfabrik Bonn entsteht eine offene Infrastruktur für kreative Technologien: Workshops, Game Jams, Performances und kollektive Experimente – nicht als einzelne Events, sondern als fortlaufender Prozess.
Hier wird Technologie nicht erklärt, sondern genutzt, getestet, gebrochen und gemeinsam weiterentwickelt. Game Engines, Code und Interfaces werden zu Materialien künstlerischer und gesellschaftlicher Forschung.
Ein Raum für Experimente, gemeinsames Lernen und kollektive Intelligenz.
Workshops, game jams & performances exploring human–AI interaction
Developer Exchange & Creative Coding Session. Gemeinsames Bauen, Testen und Iterieren von Game- und KI-Systemen.
Einstieg in Retro-Game-Development mit PICO-8. Gemeinsam entwickeln wir kleine spielbare Prototypen.
Live-Präsentation von Game-Jam-Projekten mit Performance, Musik und interaktiven Installationen.
Offenes Labor für Pixelgrafik, Mini-Games und kreative Coding- Experimente mit Fokus auf schnelle Prototypen.
Ausstellung interaktiver Arbeiten, Games und performativer Installationen rund um Mensch und Maschine.
Bewegung, Sensorik und digitale Interfaces treffen auf Choreografie und experimentelle Interaktion.
Erste öffentliche Aufführung des interaktiven Formats mit Games, Tanz und KI-gesteuerten Performances.
Einführung in Unity und interaktive Spielsysteme. Gameplay, Bewegung und erste eigene Mechanics.
Erweiterte zweite Show mit spielbaren Installationen, Publikumsexperimenten und offenen Begegnungsräumen.
Tour-Station mit Performance, Workshop-Fragmenten und interaktiven Game-Systemen im öffentlichen Raum.
Du wolltest schon immer mal ein eigenes Game programmieren? Verstehen, wie du sicher und effektiv mit KI arbeitest? Oder herausfinden, wie digitale Überwachung eigentlich funktioniert?
Ab Mai 2026 entsteht in Bonn ein neuer Ort für genau diese Fragen – und für alle, die tiefer in die digitale Welt eintauchen wollen.
Mit „Ctrl_Human“ gründet das Bildungswerk Brotfabrik einen Community-Hub, der Menschen zusammenbringt, um digitale Technologien zu verstehen, kreativ zu nutzen und aktiv mitzugestalten. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Technologie und Kreativität – praxisnah, offen und gemeinschaftlich.
Freu dich auf spannende Einblicke in die Entwicklung digitaler Innovationen für Kultur und Weiterbildung, vielfältige Workshops und eine stetig wachsende Community. Hier entstehen aus Ideen konkrete Projekte – immer mit dem Menschen im Fokus.
Werde Teil von Ctrl_Human und entdecke, wie du die digitale Zukunft mitgestalten kannst.
⟶ Jetzt mehr erfahren und dabei sein!
Didaktische Werkzeuge für Bildung & Kunst.
Neuen Entwicklungen im Bereich digitale Technologien und KI zu folgen, ist unübersichtlich und viel. Der gemeinsame Austausch und spielerisches Ausprobieren helfen Berührungsängste abzubauen und neuen Technologien zu begegnen.
OER & Dokumentation für alle zugänglich.
Wolltest du schon immer mal ein eigenes Spiel programmieren oder bist du Developer*in und möchtest gemeinsam mit anderen an deinen Skills arbeiten? Unsere neue Community ist offen für alle! Egal ob Einstiger*in oder Profi – in unseren vielfältigen, kostenlosen Angeboten an Workshops, GameLabs und Network-Events ist für jedes Level etwas dabei.
Selbstbestimmter Umgang mit KI.
Neuer Technologie offen und mit Neugier zu begegnen, kann inspirieren, aber auch überfordern. Wichtig ist es immer Chancen und Risiken aktiv zu reflektieren – und das geht gemeinsam oft am Besten!
Tobias Weikamp ist multidisziplinärer Künstler, Tänzer (B.A. Tanz), Choreograf und Entwickler an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Gaming und digitaler Technologie.
Er arbeitete als Tänzer u. a. mit Theater Marabu, Tanzwerke Vanek Preuß, La Trottier Dance sowie mit Yaron Shamir und war in nationalen wie internationalen Produktionen tätig.
Er realisiert interaktive Bühnenformate in denen Bewegung, Echtzeittechnik, Game Engines sowie KI-Systeme integraler Teil des performativen Ausdrucks sind. Als künstlerischer Leiter & Choreograf entstanden Projekte wie RENDERED – in real time (multimediale Performance mit Live-Musik, AI-Projektionen und Deepfakes), ALL IN ONE (interdisziplinäre Tanz-Musik-Licht-Produktion), sowie interaktive Spiele-Performances im Kontext von full.democracy (Studio Trafique & Wehr51).
Derzeit studiert er im Masterstudiengang Videogame Development am Cologne Game Lab (TH-Köln) und verbindet in seinem künstlerischen und technischen Schaffen performative Konzepte mit innovativen Spiel- und Interaktionssystemen. Mit dem Projekt ¿CTRL_HUMAN? setzt er diese Forschung fort und entwickelt derzeit Formate, in denen KI-basierte Mechaniken und körperliche Interaktion neu zusammengedacht werden – zwischen Performance und Game Design.
Enora was born in France in 1995. After completing high school with a focus on science and pre-professional dance training at the Conservatoire de Nantes, she moved to Germany in 2014 to pursue a Bachelor of Arts in Dance at the Folkwang University of the Arts in Essen.
In 2018 she began her career as a freelancer and worked with choreographers/companies such as Folkwang Tanzstudio (DE), Marie- Lena Kaiser (DE), Die Wolke Art Group / Drosia Triantaki (GR), Ben J Riepe Cie (DE), Strado Compagnia Danza (DE), Yibu Cie (DE), Badisches Staatstheater Karlsruhe (DE).
Her career is strongly shaped by long-term collaborations with Z Art Dance Company (Giovanni Zazzera), where she performs in CREDERE, (di)SPERARE and MURMURES, and for who she also work as touring manager since 2023. From 2025, Enora starts to work with La Trottier Dance Company, as well as Tanzwerke Vanek Preuß, broadening her involvement in the German contemporary dance scene.
In parallel of her activity as performer, Enora explores her curious interest in the human body and resources through a Feldenkrais training which also reflects in her own choreographic universe, closely linked to the realm of sensitiveness. She created the solo Jardin sous l'eau that got awarded 1st prize of the choreographic contest Contact.energy'24 in the frame of the International Tanztheater Festival Erfurt.
Joshua Straube ist Kunsthistoriker, Kurator und Kulturmanager aus Bonn, geboren in Hagen. Er studierte Kunstgeschichte, Museumsstudien, Provenienzforschung und intermediale Kunst in Bonn, Bochum und Budapest und forscht zu intermedialer Kunst, künstlerischen Aneignungsstrategien, Meta-Kunst und Interpiktorialität.
Er realisierte zahlreiche Ausstellungen, Konzerte sowie Kunst- und Kulturprojekte für unterschiedliche Museen, Galerien und Kulturinstitutionen. Seit 2023 ist Joshua Straube Leiter der soziokulturellen Galerie Brotfabrik Bonn.
Seit 2024 ist er im Leitungsteam des Bildungswerk Brotfabrik und im Vorstand des Kulturzentrum Brotfabrik Bonn e.V. tätig – seit 2025 als stellvertretender Vorsitzender.
Als künstlerischer Assistent unterstützte er fast 5 Jahre lang das Rose Valland Institut der Künstlerin Maria Eichhorn – unter anderem in der Recherche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut. Für die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn entwickelte er Ausstellungen wie die enterventionale#2020 oder Vorum Viktoriabad mit. Zu seinen weiteren Kunden zählen mitunter: Videonale e.V., c/o Kunstmuseum Bonn; Museum Ludwig Köln; Forschungsstelle Informelle Kunst; Galerie Georg Nothelfer, Berlin; Weltvisionen Festival der Bundesstadt Bonn.
Baris Tasin ist erfahrener Unity-Game-Developer und Softwareentwickler mit über fünf Jahren Berufserfahrung in Videospiel-Programmierung, Systemarchitektur und Rapid Prototyping. Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung skalierbarer, performanter und zugleich ausgereifter interaktiver Systeme auf Basis von C#, Unity und modernen Game-Development-Workflows.
Er war unter anderem für Studios wie Panteon Games und Matchingham Games tätig und übernahm in kommerziellen Projekten Verantwortung als Lead Game Developer. Sein besonderes Interesse gilt forschungsgeleiteter Entwicklung, Serious Games und innovativen Technologien. Dabei verbindet er technisches Know-how mit konzeptionellem Denken und dem Anspruch, komplexe Ideen in tragfähige, funktionierende Prototypen zu überführen.
Derzeit absolviert er den Masterstudiengang Game Development & Research (M.A.) an der TH Köln (CGL) und strebt eine Mitarbeit in akademischen Projekten, Forschungskontexten und interdisziplinären Entwicklungsteams an.
Aus musikalischem Hause stammend begann ich mich früh für Komposition zu interessieren, lernte dafür Komposition und Musik-Produktion bei Johannes Weiß und Barry Roshto. Neben meinen beruflichen Tätigkeiten in der kulturellen Bildung betreibe ich ein Tonstudio im Kulturzentrum Brotfabrik Bonn-Beuel und arbeite als Musikproduzent für Social Media, für Bands, für Solointerpreten und für die deutsche Tanz- und Theaterszene. Im Speziellen komponiere ich Musik und konzipiere Sound-Design für diverse Tanzproduktionen im Bereich zeitgenössisch-modern. Es entstanden außerdem Zusammenarbeiten mit Musikproduzenten aus der internationalen Techno-Szene oder dem deutschen Pop-Musik Bereich.